1. März 2017 By Kommentare deaktiviert für Leistungen

Leistungen

Grundsätzlich unterscheidet sich das Leistungsangebot in gut ausgebildeten Praxen wenig. Nicht alle aber bieten z. B. Implantologie oder die Behandlung von Kiefergelenk, Kopf- und Nackenschmerzen an.

Wir stehen für Therapien nach dem neuesten Stand der Wissenschaft, höchste Qualität und möglichst schmerzfreie Behandlung.

Zähne reinigen

Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung

Als wichtigste Leistung muss man inzwischen die Prophylaxe (professionelle Zahnreinigung) betrachten, weil man damit weitere Schäden weitgehend vorbeugen kann.

Da wir gesehen haben, dass jugendliche Patienten, die während des Heranwachsens von uns betreut wurden, kariesfrei oder annähernd kariesfrei geblieben sind, sind wir so ermutigt worden, dass wir jetzt eine Prophylaxezentrum mit 4 Behandlungsstühlen eingerichtet haben. Hier werden neue Zähne möglichst frei von Karies und bei Erwachsenen die Parodontitis in Schach gehalten, dadurch werden vorhandene Zähne und Implantate stabil gehalten – durch ein Team mit 5 speziell ausgebildeten Helferinnen und von einer Dentalhygienikerin geleitet.

Wie schon gesagt, PROPHYLAXE gleich VORBEUGENDE BEHANDLUNG,
ist für Sie als Patient die wichtigste Behandlung. Bei der Prophylaxe werden Ihre Zähne bis in die tiefsten Zahnfleischtaschen gereinigt und von Belägen befreit, die Zähne gegen Karies versiegelt und fluoridiert. Sie lernen, Ihre Zähne optimal zu pflegen, denn ohne eine korrekte häusliche Pflege stehen auch wir Zahnärzte auf verlorenem Posten. Ihre Pflege wird sogar regelmäßig kontrolliert und verbessert, denn es liegt in der menschlichen Natur, dass man dort am besten putzt wo man am besten hinkommt und die anderen Zähne haben dann das Nachsehen. Deswegen muss man auch mal gesagt bekommen, wo man besser putzen kann. Wenn alles richtig gemacht wird, kann man zu der routinemäßigen halbjährigen Reinigung übergehen.

Professionellen Zahnreinigung

Das hat nichts mit normalem Zähneputzen zu tun, alle Zähne werden mit Ultraschall und Handinstrumenten gereinigt. Vor allem die Stellen, die Sie selber nicht erreichen können wie z.B. die Zahnfleischtaschen. Wenn Sie das rechtzeitig und regelmäßig machen lassen, können Sie Ihre Zähne bis ins hohe Alter erhalten und auf die sogenannten „dritten Zähne“ verzichten.

Paradontose – (richtiger: Parodontitis)

ist eine bakterielle Infektion des Zahnhalteapparates, die zur Zahnlockerung und im Endstadium zum Zahnverlust führt. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Parodontitis eine ernste Bedrohung für Herz und Kreislauf sein. Neben Bakterien wird der Schweregrad der Parodontitis stark vom Rauchen und der genetischen Veranlagung beeinflusst.

Entgegen der landläufigen Meinung ist aber Parodontose – rechtzeitige Diagnose vorausgesetzt – gut zu therapieren.

Wir behandeln nach der Methode von Prof. Saxer, Zürich und Prof. Quirynen, Leuven, mit „Full Mouth Disinfection“, d.h. sämtliche Gewebe werden nach der Tiefenreinigung gründlichst desinfiziert. Dadurch kann man die Bakterien beseitigen, die man mit der mechanischen Reinigung nicht entfernen kann und  somit eine Infektionskontrolle und Heilung erreichen. In den meisten Fällen geht das auch ohne chirurgisch eingreifen zu müssen. Lesen Sie mehr bei der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V.

Hochwertige zahnfarbige Füllungen

Heute kann man Füllungen legen, die praktisch unsichtbar sind und einem natürlichen Zahn sehr nahe kommen. Man kann also die Füllung kaum sehen, aber leider auch nicht die Qualität der Füllung. In erster Linie kommt es auf die sorgfältige Trockenlegung und Vorbereitungen an bevor das Loch gefüllt wird. Damit bleibt der Zahn auch für viele Jahre gesund ohne neue kariöse Stellen. Eine schnelle, undichte Füllung kann leider genauso gut aussehen wie eine aufwändigere und teurere Füllung. Die bessere Füllung ist aber eine gute Investition in die Zukunft, da der Zahn nicht so oft behandelt werden muss. Das wird mit minimalinvasiven Techniken gemacht, die eine substanzschonende Behandlung garantieren.

Wurzelfüllungen = Endodontologie, Endodontische Behandlung

Wenn der Nerv eines Zahnes verletzt oder entzündet ist, muss er ganz entfernt werden und mit einer dichten Wurzelfüllung aus Guttapercha oder Kunststoff ersetzt werden. Wenn nicht, zersetzt sich das tote Gewebe. Die daraus entstehenden Gifte verursachen eine Entzündung im Kieferknochen, und es kommt zu einer Vereiterung. Auch dann noch kann man eine Wurzel  reinigen, desinfizieren und füllen. Aber der Aufwand ist ungleich größer und die die Erfolgsaussichten sinken. Es bedarf sehr viel Geduld, Genauigkeit und Zeitaufwand um die Behandlung erfolgreich durchzuführen. Doch schlussendlich behält man den eigenen Zahn.

Da die Wurzelkanäle oft nur wenige Hundertsel mm im Querschnitt sind, ist es manchmal unmöglich sie ohne Stereomikroskop zu finden. Die Mikroskope ermöglichen eine nahezu optimale Aufbereitung und Abfüllen der Kanäle. Sie erhöhen damit die Erfolgsaussichten der Behandlungen beträchtlich.  Die schwierigsten Wurzelfüllungen werden von unseren Spezialisten, Herrn Fossdal, mit größter Sorgfalt durchgeführt. Alternative zur Wurzelfüllung: Den Zahn ziehen.

Implantate

Zahnimplantate oder künstliche Wurzeln sind sicherlich der größte Fortschritt in der Zahnmedizin der letzten 40 Jahre. Der Komfort und die Lebensqualität, die Implantate bieten, lassen sich mit keinem herausnehmbaren Zahnersatz erreichen. Implantate sind, salopp gesagt, edle Dübel, die eine so große Affinität zum Knochen haben und so fest einwachsen, dass man sie auch mit kräftigen Instrumenten nicht mehr herausdrehen kann. Aber wie so vieles, was gut und komfortabel ist, sind Implantate auch teuer. Trotzdem haben sie einen regelrechten Siegeszug vollführt in den letzten Jahren. Wenn man bedenkt, dass ein Patient mit einer absolut lockeren Unterkieferprothese („Gebiss“) morgens früh zum Zahnarzt gehen kann und am Nachmittag mit ganz festen Zähnen zubeißen kann weil er Implantate unter der Prothese bekommen hat, grenzt das an Zauberei. Wir haben uns unter anderem auf ganz kurze Implantate spezialisiert, die in vielen Fällen auch dort implantiert werden können, wo das Implantieren angeblich „unmöglich“ ist, oder in anderen Fällen einen umfangreichen Knochenaufbau verhindern können.

Lesen Sie mehr bei Wikipedia…

Funktionsbehandlung von  Kiefergelenk-, Gesichts-, Kopf und Nackenschmerzen

Fast jeder hat mal verspannte Kaumuskulatur oder einen Stich im Kiefergelenk (oft mit Ohrenschmerzen verwechselt) gehabt. In den meisten Fällen kommt das von Knirschen und Pressen mit den Zähnen und macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn der Biss nicht stimmt. D.h. die Zähne passen nicht so aufeinander, wie es im Idealfall sein sollte und die Beschwerden fallen somit in den Aufgabenbereich des Zahnarztes.

Was aber kaum bekannt ist, ist dass über 60% der Kopfschmerzen mit Fehlfunktionen des Kausystems zusammenhängen. Typisch wäre z.B. Nackenschmerzen, die sich nach oben fortbreiten und zu sehr unangenehmen Kopfschmerzen werden. Sie sind am häufigsten früh morgens, können aber zu jeder Tageszeit vorkommen. Ob das mit der Kaumuskulatur zusammenhängt, findet man leicht selber heraus: Wenn eine „normale“ Kopfschmerztablette (Aspirin, Ibuprofen, Novalgin) in relativ kurzer Zeit wirkt, ist es ein sogenannter „muskulo-skelettaler“ Schmerz, also ein Schmerz der von Muskeln und/oder Gelenken kommt und der in über 90% der Fälle den Ursprung im Kausystem hat.  Diese Beschwerden sind mit einer Aufbissschiene relativ leicht zu behandeln, ohne Eingriffe oder Medikamente. Allerdings muss es die richtige Schiene sein. Ist die Konstruktion der Schiene falsch, kann sie alles noch schlimmer machen.

Aber auch die typische, einseitige Migräne von Nacken ausgehend hat meistens als Ursache eine Kieferfehlfunktion und lässt sich in der Regel gut mit einer Bissschiene behandeln. Andere Folgen der Bissfehlfunktionen sind abgenützte Zähne, gelockerte Zähne, empfindliche Zahnhälse und auch Schwindel oder Hörsturz und Tinitus können unter Umständen von Kaufunktionsstörungen kommen.

Ästhetische Zahnbehandlungen mit Vollkeramik

Die zweite herausragende Erneuerung in der Zahnmedizin in den letzten zwei Jahrzehnten ist die Möglichkeit, Kronen aus Keramik ohne jede Metallbeteiligung herzustellen. Die Vollkeramikkronen haben praktisch nur Vorteile gegenüber konventionelle Kronen: Sie sind Biokompatibel, also extrem  gut verträglich, Sie sind – sofern sie geklebt werden – sehr substanzschonend und schließlich sehen sie phantastisch aus – oft so gut, dass man auch als Zahnarzt bei der Untersuchung nicht erkennen kann, dass es Kronen sind.  Somit sind Vollkeramikkronen besonders interessant für Patienten mit Metallunvertäglichkeiten und für die ästhetische Zahnmedizin.

….und natürlich nehmen wir uns Ihrer „kleineren“ Probleme sehr gerne an, wie z. B. die Routinekontrollen, Zahnschmerzen, Reparaturen etc…

LACHGAS

Eine Therapie unter Lachgas (Sedierung) ist die einfachste Art, die Angst vor dem Zahnarzt zu überwinden. Man atmet ein paar Minuten ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff ein und erreicht ein  angenehmes wohliges Gefühl ohne jegliche Angst, das Patienten öfters zu der Aussage bringt :“ich fliege!!“

Die Behandlung mit Lachgas beim Zahnarzt ist, verglichen mit einer Vollnarkose, völlig harmlos und die Kosten sind bedeutend geringer. Nach der Behandlung ist man wieder geistig sofort voll da, kann aber nicht sagen, ob man nun 30 Min. oder 4 Stunden auf dem Behandlungsstuhl gesessen ist.

Natürlich kann jeder Patient mit einer bevorstehenden längeren Behandlung auch diese mit Lachgas „verkürzen“ und angenehmer gestalten lassen. Die meisten stehen sogar nach 5-6 Stunden intensive Behandlung auf und schätzen die Dauer  auf  ca. 30 Min.

ULTRAKURZE IMPLANTATE

Manchmal ist durch langjährige Zahnlosigkeit oder Infektionen der Kieferkamm extrem stark zurückgegangen. Dann ist oft nicht genug Knochen vorhanden, um konventionelle Implantate zu verwenden, ohne Kieferhöhle oder Nerven zu verletzen. In aller Regel werden deshalb umfangreiche Knochenaufbauten mit synthetischen Knochen, Spenderknochen oder Eigenknochen vorgenommen, deren Ergebnisse nicht immer vorhersagebar sind.

Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, unter Benützung von ultrakurzen Implantaten, die Knochenaufbauten zu umgehen. Diese ultrakurzen Implantate (5 mm) sind unglaublich stabil, sie können Kronen 5 mal so lang tragen wie sie selber sind und sind relativ unempfindlich gegen Infektionen.

KERAMIKIMPLANTATE

Keramikimplantate erobern einen zunehmend größeren Teil vom Implantatmarkt. Die Vorteile: Völlig Metallfrei, somit können auch Patienten, die keine Schwermetalle vertragen, auch Implantate bekommen. Sie sind 100% biokompatibel und geben keine Mikroteile ab, Allergien oder Unverträglichkeiten sind unbekannt. Sie sind ästhetisch unübertroffen und vor allem dort, wo man auf keinen Fall Zahnfleisch verlieren will (z.B. im Frontzahnbereich) vom großen Vorteil, weil das Zahnfleisch sich fast an den Implantaten „hochzieht“. Preislich liegen sie im Premiumbereich der Titanimplantate.